Welche Lösungsansätze hier die richtigen sind, kann nur eine professionelle städtebauliche Planung mit verbindlichen Zielen der Nachhaltigkeit über das gesamte Gebiet für die Museumstangente aufzeigen.
Auch müssen die Planungen zur Mobilität für die Museumstangente in die übergeordneten Planungen eingebettet sein, welche die Verkehrsströme in die Altstadt und andere Quartiere quantifiziert und auf die Zukunft ausgerichtet nachhaltig qualifiziert. Am Ende sind dazu "die grossen Verbindungen" von Postauto und SBB entsprechend der Ausbauschritte 2035 (STEP AS 2035) zu überprüfen.
Einige Denkanstösse zu möglichen Ansätzen dazu:
- Ziel ist eine verkehrsärmere und verkehrssichere Zentrumszone mit deutlich mehr Raum für Aussenraumnutzungen, Fussgänger und Velos
- Tiefgaragen ausschliesslich unter Holzhochhäuser- und andere bebaute Flächen, nicht unter Freiflächen, so dass die Pflanzung von richtigen Hochstammbäumen möglich bleibt.
- Deutlich mehr Parkplätze am Rand vom Zentrum mit Shuttle Service einrichten.
- Home-Lieferservice der Einkaufszentren wie es beispielsweise Sihlcity macht.
- HUB zur Ausleihe von Velos, Tretrollern und anderen neuen Fahrzeugen – mit und ohne elektrischen Antrieb
- Weitere Hub-Stationen und Parkmöglichkeiten an Ein - und Ausgang Altstadt, sowie Haltestelle Seemoosriet
- Grosszügige Planung von Velowegen zwischen Parkhaus Steinach, neu geplantem kantonalen Museum und Busbahnhof/Bahnhof
- Mindestens zwei weitere Bahnüberquerungen zwischen Steinach und Richtung RIVA/Altstadt
- Vernetztes Velo-Wege-Konzept Steinach- kantonales Museum - Busbahnhof/Bahnhof - See - Altstadt - Seemoosriet und andere Arboner Quartiere
- Einrichten von Rufbus und Reservations App alle Fahrzeuge für das gesamte Gelände
- Sicherstellung von direkter Zufahrt für Notfälle, Feuerwehr, Polizei, Warenanlieferungen etc. für das gesamte Quartier